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Forschung

Schweizer Akademien

Akademien der Wissenschaften Schweiz
Die Akademien der Wissenschaften Schweiz sind ein Verbund der vier schweizerischen Akademien der Wissenschaften: der Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT), der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW), der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) und der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW). Sie umfassen weiter das Kompetenzzentrum für Technologiefolge-Abschätzungen (TA-SWISS), Science et Cité und weitere wissenschaftliche Netzwerke. Sie setzen sich gezielt für einen engagierten Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein und beraten Politik und Gesellschaft in wissenschaftsbasierten, gesellschaftsrelevanten Fragen.

Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT)
Die SCNAT ist ein nationales Forum, das die Förderung und die Unterstützung der Naturwissenschaften zum Ziel hat. Die SCNAT fördert den Austausch zwischen Wissenschaftlern, den Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft und die internationale Zusammenarbeit.

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW)
Die SAMW wurde von den fünf Medizinfakultäten gegründet und fokussiert auf zwei Hauptprogramme, Medizinische Wissenschaft und Praxis und Medizin und Gesellschaft. Die SAMW zielt u.a. die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die Unterstützung der hohen Forschungsqualität in der biomedizinischen und klinischen Forschung und die Reflexion über die Zukunft der Medizin und deren Auswirkungen auf Individuen und die Gesellschaft.

Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)
Die SAGW vereinigt als Dachorganisation rund 60 wissenschaftliche Fachgesellschaften, welche eine Vielfalt von Disziplinen repräsentieren – von Literatur zu Theologie, Kommunikations- und Politikwissenschaften. Die SAGW bildet das grösste Netz in den Geistes- und Sozialwissenschaften der Schweiz.

Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW)
Die SATW vereinigt als nicht kommerziell orientierte, politisch unabhängige Dachgesellschaft Personen, Institutionen und Fachgesellschaften in der Schweiz, die in den technischen Wissenschaften, deren Anwendung und deren Förderung tätig sind. Die SATW umfasst 50 Mitgliedsgesellschaften aus dem Bereich der technischen Wissenschaften.

Forschungsinstitutionen und -programme

Schweizerischer Nationalfonds (SNF)
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) fördert im Auftrag des Bundes die Grundlagenforschung in allen wissenschaftlichen Disziplinen, von Geschichte über Medizin bis zu den Ingenieurwissenschaften. Er ist damit die wichtigste Schweizer Institution zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung.

  • Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS)
    Die NFS fördern langfristig angelegte Forschungsvorhaben zu Themen von strategischer Bedeutung für die Zukunft der schweizerischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Management der einzelnen NFS ist jeweils an einer Hochschule oder einer anderen profilierten Forschungsinstitution angesiedelt. Neben den Forschungsgruppen dieser Heiminstitution verfügt ein Forschungsschwerpunkt auch über ein Netzwerk, in das weitere Teams aus der ganzen Schweiz eingebunden sind.
  • Nationale Forschungsprogramme (NFP)
    Die vom SNF durchgeführten Nationalen Forschungsprogramme (NFP) leisten einen Beitrag zur Suche nach Lösungen für dringende Probleme, die vom Bundesrat definiert werden.

Öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen
Der Bund unterstützt eine Reihe öffentlicher und privater Forschungsorganisationen der Schweiz mit finanziellen Beiträgen, mit denen qualitativ hochstehende Forschung in sehr spezifischen Gebieten ermöglicht werden soll. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation führt eine Liste aller Beitragsempfänger.

Euresearch
Euresearch informiert Forschende in der Schweiz über europäische Forschungsprogramme (Rahmenprogramme und Mobilitätsprogramme für Forschende).

Euraxess Switzerland
Euraxess Switzerland ist das Mobilitätsportal für Forscherinnen und Forscher mit Stellenangeboten von Universitäten, Eidgenössischen Technischen Hochschulen und Fachhochschulen, Informationen über Einreisebestimmungen, Arbeitsbedingungen, Forschung in der Schweiz und Tipps für Familien.

Eidgenössische Hochschulen

ETH-Rat
Der ETH-Rat ist das vom Bundesrat gewählte strategische Führungs- und Aufsichtsorgan des ETH-Bereichs. Der ETH-Rat vertritt den ETH-Bereich gegenüber den Behörden des Bundes und trägt die Verantwortung für die Umsetzung des Leistungsauftrags des Bundesrates und des Bundesparlaments sowie für die Vierjahresstrategie für den ETH-Bereich und die Zuteilung der Bundesmittel an die Institutionen.

Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (ETH Lausanne)
Studierende, Forschende, Architektinnen und Architekten, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie technische und administrative Angestellte interagieren Tag für Tag, um neue Forschungsgebiete zu erkunden und deren Entstehung zu fördern. Mit 80 verschiedenen Nationalitäten auf dem Campus und 50% ausländischen Dozierenden ist die EPFL stark international ausgerichtet.

Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ)
Die ETHZ ist eine technisch-naturwissenschaftliche Hochschule mit ausgezeichnetem Forschungsausweis, den sie sich durch wichtige Forschungsergebnisse sowie erstklassige Lehre und Dienstleistungen erarbeitet hat.

Paul Scherrer Institut (PSI)
Das Paul Scherrer Institut PSI ist das grösste Forschungsinstitut für Natur- und Ingenieurwissenschaften in der Schweiz. Die Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf drei Themenschwerpunkte: Materie und Material, Energie und Umwelt sowie Mensch und Gesundheit.

Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL)
Die WSL führt Forschungen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit durch. Sie konzentriert sich auf angewandte Forschung mit langfristiger, ganzheitlicher und multidisziplinärer Ausrichtung.

Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa)
Die Empa ist das interdisziplinäre Forschungsinstitut des ETH-Bereichs für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung. Als Brücke zwischen Forschung und Praxis erarbeitet sie Lösungen für die vorrangigen Herausforderungen von Industrie und Gesellschaft.

Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag)
Die Eawag ist das Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs. Die Eawag befasst sich – national verankert und international vernetzt – mit Konzepten und Technologien für einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser und den Gewässern. In Zusammenarbeit mit Hochschulen, weiteren Forschungsinstitutionen, öffentlichen Stellen, der Wirtschaft und mit Nichtregierungs-organisationen trägt die Eawag dazu bei, ökologische, wirtschaftliche und soziale Interessen an den Gewässern in Einklang zu bringen.